Messe Frankfurt public design hält sich an die "große Schwester"

Fachmesse oder Biergarten? Von den Ausstellern der public design - Fachmesse für die Einrichtung des öffentlichen Raums war nicht allzu viel zu sehen auf dem Freigelände der Messe Frankfurt. Angebunden an die Light+Building vom 18. bis 22. April zeigten gerade noch - laut Ausstellerliste - 38 Firmen, was die Welt in Sachen Ausstattungselemente und Beratungsleistungen aus den Bereichen Stadtmöblierung, öffentliche Beleuchtung, Stadtinformationen und Spielgeräte zu bieten hat. Auf jeden Fall fanden die Besucher bei sonnigem Wetter aber Bierbänke und Bäume sowie eine einladende Wasserfläche vor.
Damit hält der Abwärtstrend bei den Ausstellerzahlen der public design unvermindert an. Der (auch schon relativ bescheidene) Rekord von 70 ausstellenden Unternehmen aus sieben Nationen im Jahr 2001 in Berlin wurde nie mehr erreicht. Während die einzige Fachmesse dieser Art in Deutschland 2002 ganz entfallen musste, kamen 2003 immerhin 60 Anbieter aus sechs Nationen zur Fachmesse nach Düsseldorf. Die Besucherzahlen schrumpften dabei von 2800 zwei Jahre zuvor auf 1600. " Es steht außer Frage, dass die public design bei den Aussteller- und Besucherzahlen zukünftig kräftig zulegen muss", kommentierte damals Thomas Schütz, Geschäftsführer der veranstaltenden Messe Frankfurt Ausstellungen (MFA) GmbH.
Dieses Ziel vor Augen steckte hinter der Ankoppelung an die annähernd 2000 Aussteller und 116 000 Besucher starke Light+Building die Hoffnung, dem Abwärtsstrudel entgegenzuwirken. Thomas Schütz: " Das neue Konzept wurde generell als Zugewinn und richtiger Schritt für den Erhalt des eigenen Forums bewertet. Unter diesen Vorzeichen ist für die nächste Veranstaltung mit einer Erweiterung des public-design-Bereichs zu rechnen."

m+a NEWSLINE Nr.09 / 2004 vom 29.04.2004
m+a NEWSLINE vom 29. April 2004